Aniswichtelspiel Teil 4

Als ich den Reitkamp hinunter fuhr und schließlich auf den Parkplatz zum Café Rosengarten einbog brach bereits die Abenddämmerung herein. 

Trotz der späten Stunde war der Parkplatz noch gut besucht. ich fand einen Platz direkt am Waldeingang. 

Mit Stirnlampe und Diktiergerät bewaffnet ging ich geradeaus die aspaltierte Straße entlang. An der großen Kreuzung ging es weiter nach links. Unten an der Brücke wollten wir uns treffen.

Als ich dort eintraf wartete sie bereits auf mich. Nervös trat sie von einem Bein auf das andere. Vor lauter Aufregung brachte sie fast kein Wort heraus. Wir gingen zusammen vor der Brücke  in den rechten Weg hinein. Die Bewegung tat ihr gut und sie wurde zusehend entspannter. In der Kurve hat sie plötzlich den ersten Hinweis gewittert. Auf unserem weiteren Weg durch die Nacht hangelten wir uns von Hinweis zu Hinweis und fanden schließlich das Wichtelversteck. Ich war froh das ich mich für ein festes Schuhwerk entscheiden habe. Die Bodenverhältnisse waren nicht die besten und die jüngsten Forstarbeiten hatten die Situation nicht unbedingt verbessert.  Mathilda entpuppte sich als wahre Quasselstrippe. Sie erzählte stolz von ihrem ersten Rehkitz, welches sie erfolgreich durch die Sommerzeit gebracht hattd, vom Förster der eine neue Leckstelle eingerichtet hatte und von den Jagdhunden die oft unkontroliert durch den Wald rennen und ihr das Leben schwer machen. Als wir uns schließlich verabschiedeten hatte ich das Gefühl eine neue Freundin gewonnen zu haben.

Weihnachtliche Grüße Ihre Tina Balzetta

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s