Anis-Kultur

Bei unserem neuen Spiel im Hertener Schlosspark taucht ihr in die barocke Vergangenheit des Schlosses ein. An mehreren Stationen haben wir jeweils ein Versteck angelegt, das einen Hinweis mit dem nächsten Fundort enthält.

Die Schnitzeljagd stellt also Anforderungen an  Hund und Hundeführer. Die Suche durch den Park macht bestimmt mit einem Partner oder zusammen mit anderen Teams besonders viel Spaß. Nach dem Motto: zusammen sind wie stark

Spielbeschreibung

Im 18. Jahrhundert versteckte der damalige Bewohner des Hertener Wasserschlosses, Graf Nesselrode, einen Teil seines Vermögens, um ihn vor Feinden und Plünderern zu schützen. Das Wissen über den Aufenthalt des Schatzes wurde von Generation zu Generation weitergegen, bis zum letzten männliche Vertreter der 1826 verstarb. Die Kenntniss über den Verbleib des Vermögens nahm er, in Ermangelung eines Nachfolgers, mit ins Grab.  

In der weitläufigen Parkanlage hinterließ er jedoch Hinweise, die es einem besonders schlauen und gewitzten Sucher ermöglichen sollten den Schatz zu heben.

Heute kaum vorstellbar, war der Hertener Schlosspark jahrhundertelang für die normale Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das Schloß und den großen Park umgaben hohe Mauern und die mächtigen Tore blieben fest verschlossen.

So blieb der Schatz verborgen, aber auch nach der Öffnung des Geländes fand niemand des Grafen Vermächnis.

Vielleicht kann euch euer vierbeinige Partner helfen die Hinweise zu entdecken und so den Schatz zu heben.

Um euch besser zurecht zu finden ist es wichtig zu Wissen, wie das Schloß und der Park zur Zeit des Grafen aussah, als dieser den Schatz versteckte. Lest euch daher den folgenden Text sehr aufmerksam durch und speichert euch die Karte wenn möglich auf eurem Handy ab.

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Graf Nesselrode lebte zur Zeit des Barock.Vieles hat sich seit dem verändert , aber die wichtigsten Plätze gibt es noch heute.

Pompös angelegte Gärten galten damals als chic. Große breite Alleen prägten das Bild. Durch die Hauptachse wurden zwei große Flächen miteinander verbunden, in deren Mitte jeweils eine Statue stand, die dem Platz seinen Namen gab.  Eine war das Abbild des griechischen Gottes Herkules, die andere Skulptur stellte einen Verwandten, den Grafen von Hatzfeld dar.

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Mehrere Orte galten der höfischen Unterhaltung. Dazu zählte der Irrgarten, der heute nur noch angedeutet zu erkennen ist, damals jedoch ein beliebter Treffpunkt für so manches heimliches Tete a Tete war.
Die Orangerie ist heute eine Ruine. Zur Zeit des Grafen,  überwinterten in ihr exotische Pflanzen und im Sommer war dort ein Casino beheimatet, in dem große Feste gefeiert wurden. Auf dem Dach der Orangerie standen 12 fast lebensgroße Statuen aus der griechischen Mythologie.

Damals wie heute war das Rauchen in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen. Um dem Laster dennoch fröhnen zu können wurde weit weg vom Schloss ein Tabakhaus errichtet.
Unweit des kleine  Gebäudes befand sich ein weiterer beliebter Platz. Das Naturtheater, in denen Schauspieler in Tragödien, wie Komödien glänzten. 

Der Park bestand neben den breiten Alleen aus mehreren großen Wiesenflächen und zwei Seen, die nur durch einen schmalen Weg voneinander getrennt sind.
Der Duft des angelegten Rosengartens betörte seine Besucher und zahlreiche exotische Pflanzen konnten in den angelegten Grünflächen bewundert werden. Noch heute locken über 3000 Bäume Naturfreunde aus weiten Teilen des Landes in den Park.  Darunter befinden sich so seltene Gehölze wie ein ursprünglich aus dem chinesischen Hochland stammender, 125 Jahre alter Taschentuchbaum, ein Trompetenbaum in bizarrrer Wuchsform, ursprünglich in Nordamerika beheimatete Maiglöckchenbäume und ein japanischer Kuchenbaum, der in der nähe der Orangerie zu finden ist.

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Die Teufelsmühle lag am nord–westlichen Rand des westlichen Fischteiches. 1957 waren die Grundmauern der genannten Mühle noch im Hertener Schloßpark erhalten. Heute zeugt nur noch ein Mühlstein in der nähe des Schlosses von dessen Existenz. 
Mehrere zum Schloss gehörende Gebäude findet man indess noch heute. Dazu zählen die Kavaliershäuser,  in deren Nähe das alte Schlosstor zu finden ist, und das Schlaunhaus.  Über eine  Brücke gelangt man in den Schlosshof.  Hier befindet sich noch heute die ehemalige Remise und eine kleine Kapelle. Über eine weitere Brücke gelangt man zum Hauptgebäude. Das Schloß wurde von seinen zahlreichen Besitzern immer wieder umgestaltet.  Wäre der Schatz hier versteckt, hätte man ihn längst gefunden. Belästigen wir also seine heutigen Bewohner nicht. Hier werden wir nicht fündig.

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Ich wünsche euch viel Spaß bei der Suche nach des Grafen Schatz. Findet zu erst die Hinweise. Sie sind gut versteckt und enthalten  jeweils eine Beschreibung zum weiteren Verlauf.

Lest euch die Hinweise in Ruhe durch und steckt sie anschließend wieder zurück. Versucht alles so zu hinterlassen, wie ihr es vorgefunden habt, damit auch andere Nosetracker noch Spaß am Spiel haben können. Bitte achtet auch darauf das ihr an den Verstecken keine Leckerchen hinterlaßt.

Ein Handy könnte euch von nutzen sein. Speichert das Bild der Karte darin ab, um die wichtigsten Orte zu finden. Im Schlosspark gibt es viele Hinweisschilder mit einer Karte des Parks. Die hier abgebildete haben jedoch um einige Angaben ergänzt um euch bei der Suche zuhelfen.

Es könnte hilfreich auch sein die jeweiligen  Hinweise zu fotografieren oder abzuschreiben, um auf dem Weg durch den Park nichts zu vergessen.

Solltet ihr das Ziel finden nehmt ein Teil des Schatzes heraus und schickt mir wenn ihr möchtet  ein Foto von eurem Hund am Fundort, das wir später bei der Lösung mit veröffentlichen können.

Und nun los…… immer der Nase nach…… findet des Grafen Schatz.

Viel Spaß 

Pssst….. nicht verraten. Der Graf war ein gläubiger Mensch. Vor der Tür des Gotteshauses genoss er oft die Ruhe und Besinnlichkeit dieses Ortes. Vielleicht findet ihr hier den ersten Hinweis.

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