Kurz vor Ostern – große Aufruhr in der Ried

In Herten in der Ried sind zahlreiche Hasen, Lämmer und Hühner vermisst gemeldet worden. Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten. Zeugen wollen sie zuletzt in der Nähe der Schrebergarten Anlage an der Polsumerstrasse Strasse gesehen haben. Vielleicht haben sie sich in dem angrenzenden kleinen Wäldchen versteckt. Der Grund für das Verschwinden ist nicht bekannt.

Eure Mithilfe ist gefragt. Begebt euch auf die Suche nach den vermissten Tieren. 
Schickt mir ein Bild oder eine kurze Beschreibung (z.B. grüner Hase liegend auf dem Bauch, blaues Lämmchen….) per Whatsapp. Stellt eure Ergebnisse bitte nicht in die Gruppe ein, damit die anderen Teilnehmer nicht schon wissen wie viele Verstecke es gibt. 

Das Team, welches am meisten findet gewinnt. Für jedes gefundene Tierchen spendet der Verein zudem  0,50 Cent an eine gemeinnützige Organisation. 

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Krimispezial- dem Täter auf der Spur 

Krimispezial- dem Täter auf der Spur 

Über 2 Wochen konnten in Spur- und Suchaufgaben Hinweise gesammelt werden um einem Täter auf die Spur zu kommen

Am frühen Abend wird die Polizei zu einem Raubüberfall in der Kräuterfabrik Giebels und Sohn gerufen. Das Unternehmen verarbeitet verschiedene Kräuter – unter anderem Edelanis für den Weltmarkt. Eine große Menge des kostbaren Gutes wurde von einer dunkel gekleideten bewaffneten Personen gestohlen. Die besagte Person betrat gegen 17:30 Uhr das Firmengelände. Unter Androhung von Waffengewalt zwang sie die zur Spätschicht anwesenden fünf Mitarbeiter in einen Raum und sperrte sie dort ein. Einem Mitarbeiter gelangt es einen Notruf abzusetzen. Dennoch entkam die Person mit einer nicht unerheblichen Menge des edlen Gewürzes. 

Die ermittelnden Beamten riefen um Unterstützung durch die Spürhundstaffel, da nicht bekannt war wohin der Täter entkommen ist. Wer hat das Familienunternehmen überfallen? Was will der Täter mit dem Edelanis? Und wo befindet sich das Diebesgut?

Die Teams kämpften sich durch das Spiel und sammelten einen Hinweis nach dem anderen. Am Ende konnten Täter und Diebesgut sichergestellt werden.

Aniswichtelspiel Teil 4

Als ich den Reitkamp hinunter fuhr und schließlich auf den Parkplatz zum Café Rosengarten einbog brach bereits die Abenddämmerung herein. 

Trotz der späten Stunde war der Parkplatz noch gut besucht. ich fand einen Platz direkt am Waldeingang. 

Mit Stirnlampe und Diktiergerät bewaffnet ging ich geradeaus die aspaltierte Straße entlang. An der großen Kreuzung ging es weiter nach links. Unten an der Brücke wollten wir uns treffen.

Als ich dort eintraf wartete sie bereits auf mich. Nervös trat sie von einem Bein auf das andere. Vor lauter Aufregung brachte sie fast kein Wort heraus. Wir gingen zusammen vor der Brücke  in den rechten Weg hinein. Die Bewegung tat ihr gut und sie wurde zusehend entspannter. In der Kurve hat sie plötzlich den ersten Hinweis gewittert. Auf unserem weiteren Weg durch die Nacht hangelten wir uns von Hinweis zu Hinweis und fanden schließlich das Wichtelversteck. Ich war froh das ich mich für ein festes Schuhwerk entscheiden habe. Die Bodenverhältnisse waren nicht die besten und die jüngsten Forstarbeiten hatten die Situation nicht unbedingt verbessert.  Mathilda entpuppte sich als wahre Quasselstrippe. Sie erzählte stolz von ihrem ersten Rehkitz, welches sie erfolgreich durch die Sommerzeit gebracht hattd, vom Förster der eine neue Leckstelle eingerichtet hatte und von den Jagdhunden die oft unkontroliert durch den Wald rennen und ihr das Leben schwer machen. Als wir uns schließlich verabschiedeten hatte ich das Gefühl eine neue Freundin gewonnen zu haben.

Weihnachtliche Grüße Ihre Tina Balzetta

Aniswichtelspiel Teil 3

Mein nächstes Interview sollte in Herten Scherlebeck stattfinden. Herr von Cap wollte mich bei Einbruch der Dunkelheit in der Stichstrasse vor dem Zubringer treffen. Beinahe hätte ich die Einfahrt vor der Brücke verpasst. Ich parkte am Ende kurz vor der Fahrradtrasse und hielt Ausschau nach dem adretten jungen rötlichen Mann. 

Lange musste ich nicht warten als eine Gestalt geschmeidig aus dem Busch trat. 

Herr von Cap hatte sich einverstanden erklärt das ich ihn ein Stück begleiten darf. Nach einer kurzen Begrüßung machten wir uns schon auf den Weg. Entlang ging es zunächst auf dem Feldweg parallel zur Bahntrasse. Herr von Cap machte keinen Hehl aus seiner negativen Einstellung zu dem Bauwerk jüngster Hertener Geschichte. 

Er erinnert sich noch daran wie Idyllisch es hier in seiner Kindheit war bevor zahlreiche Menschen durch sein Revier rannten. 

Am Ende des Feldweges ging es auf der verhassten Asphaltstrecke weiter. Herr von Cap erklärte mir das er am liebsten auf dieses ganze Weihnachsbrimborium verzichten würde. Ein alter dicker Mann im roten Bademantel wäre doch nun wirklich etwas überholt. Seine Frau jedoch behaart darauf das es wichtig ist an Traditionen festzuhalten und die Kinder warten schließlich das ganze Jahr auf ihre Geschenke.

Ich hatte zuweilen Schwierigkeiten mit dem geschmeidigen Herrn mitzuhalten, der sich im Schutz der Dunkelheit überraschend nah an den Bebauungen der Zivilisation vorbeitraute. 

Wir erreichten ein kleines Wäldchen auf der rechten Seite. Am Naturschutzschild hielt von Cap abruppt an. Die Nase in den Wind wies er mich an kurz zu warten und ging in den Wald. Ich sah ihn noch links abbiegen,  aber mehr konnte ich bei der spärlichen Beleuchtung meiner kleinen Taschenlampe nicht erkennen .  

Ich musste an seine Ausführungen zu seinem Namen denken, den er einem Zeichentrickfilm verdankte. Seine Eltern schauten gerne in den Häusern durch die Fenster in die flackernden Bilderkisten und dieser Film hatte es ihnen besonders angetan. Eine Leidenschaft die Herr von Cap nicht teilen konnte. 

Nach wenigen Minuten kam er bereits wieder zurück. In seiner etwas herablassenden Art bedankte er sich förmlich bei mir für das Gespräch – machte mir aber unmissverständlich klar das ich nun nicht weiter mitkommen dürfte. Er hätte den ersten Hinweis gefunden. Nun müsste er alleine weiter.

Mit diesen Worten verschluckte ihn die Dunkelheit. 

Tina Balzetta Lokale Tageszeitung 

Aniswichtelspiel Teil 2

Die Kolumne zum 2. Advent

Mein Gespräch mit dem kleinen roten Mann

nachdem ich mich durch den dichten Verkehr in der Baustelle gequält hatte kam ich schon sehr spät auf dem Parkplatz zum Resser Wald an der Ewaldstrasse in Gelsenkirchen an. Von hier sollte ich dem Weg weiter folgen bis zur Hütte der Wandersleute und dort auf ihn warten. 

Die Uhr im Nacken lief ich zügigen Schrittes weiter. ich hätte auch rennen können, aber ich wollte nicht völlig ausser Atem zum Interview erscheinen. Der Weg zog sich viel länger wie gedacht. Hoffentlich wartet er auf mich. Es wäre zu ärgerlich wenn der Termin nun doch noch platzen würde. Es war gar nicht so einfach gewesen jemanden zu finden, der mit einem Interview einverstanden war 

Als ich das Häuschen schließlich mit einiger Verspätung erreichte war niemand mehr zu sehen. Die Dämmerung brach bereits herein. Es war zugegeben etwas unheimlich allein im Wald. in der Hoffnung das Nusspli noch in der Nähe ist stellte ich mich im Häuschen unter. 5 Minuten werde ich warten hatte ich mir vorgenommen. Wenn er bis dahin nicht hier ist breche ich das ganze ab. 

Kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedachte ertönte ein lauter Knall vom Dach. Ich zuckte zusammen und brauchte etwas um meinen Verstand wieder einzuschalten. Was in drei Teufels Namen war das. Wieder einer und noch einer. Bevor ich aus meinem Unterstand treten konnte um der Sache auf den Grund zu gehen hangelte sich schon eine kleine Kreatur behände die Stütze herrunter. 

Entschuldigen Sie sagte er mit einem verschmitzten Grinsen. Die Eicheln knallen einfach herrlich auf dem Dach.

Tina Balzetta

Ich hatte schon befürchtet ich hätte dich verpasst.

Nusspli 

Sie waren noch nicht hier. Da bin ich schon mal gucken gegangen. Ich dachte die Geschenke würden in der Lichtungen hier vorne rechts nach der Kreuzung liegen, aber es war nur ein Hinweis sonst nichts. 

Tina Balzetta

Hallo Nusspli, vielen Dank das du auf mich gewartet hast und das ich dieses Interview mit dir führen darf. Was ist das für ein Hinweis von dem du gerade geredet hast?

Nusspli

Der Weihnachtsmann versteckt Hinweise im Wald damit wir die eigentlich Geschenkstelle besser finden können. 

Tina Balzetta

ich dachte die Stelle wäre aufgrund ihres Geruchs leicht zu finden

Nusspli

dem ist auch so. aber viele von uns durchlaufen nicht jeden Tag den gesammten Wald.

Tina Balzetta

was stand auf dem Hinweis?

Nusspli 

das darf ich nicht verraten haben meine Eltern gesagt. Ich darf sie auch nicht mitnehmen zu der Geschenktstelle. Das Versteck soll schließlich geheim bleiben. Ich bin dieses jahr das erste mal allein dafür verantworlich. Geschenke holen oder auf meine Geschwister aufpassen. Da fiel die Entscheidung nicht schwer. Aber nun muss ich auch los. 

mit diesen Worten verschwand er so schnell wie er gekommen war. Nur wenige Minuten konte ich dem buschigen Schwanz des Eichhörnchens  folgen bevor er aus meinem Blickfeld verschwand.

 Tina Balzetta Lokale Tageszeitung


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die Rubrik für unsere kleinen Leser


Klein Fritz fragt Tante Heike 

Woran erkenn ich auf einer Karte wo Norden ist Tante Heike? 

Oh das ist ganz einfach Friz. Leg die Kartegerade vor dich.

Nun ist Norden immer oben auf der Karte. Das ist bei Karten immmer so, selbst bei denen am Computer  und im Handy. 

Aniswichteln 2016

Titelseite der lokalen Zeitung 

sensationelle Enthüllung – daß letzte Geheimnis um den Weihnachtsmann konnte gelüftet werden

In der Nacht zum 1. Adventsonntag konnte unsere Lokalredakteurin Tina Balzetta beobachten, wie unser Weihnachtsmann mit einem prall gefüllten Beutel seine Produktionshalle durch die Hintertür verließ. Diesen hiefte er in einen bereitsstehenden Kleintransporter und machte sich auf den Weg.

Sie konnte ihm folgen und sah wie er links hinter einem Wohnhaus in ein Waldgebiete zwischen Herten und Recklinghausen ging. 

Als er zurück kehrte konnte Balzetta ihn am Auto zur Rede stellen. Sichtlich verdattert wollter der ältere Herr zu ihren Fragen zunächst keine Aussagen tätigen. Balzetta ließ jedoch keine Ruhe und löcherte ihn weiter. Nachdem Sie ihm dunkle Machenschafften vorwarf – was sonst hätte er hier um diese Zeit zu suchen – und mit der Polizei und einem großen Publicity–Skandal drohte knickte er schließlich ein.

Die Sensation…… seit eh und je beschenkt Herr Claus nicht nur unsere Kinder. Er hat auch ein Herz für die Tierwelt und liefert ab dem 1. Advent auch für unser heimischen Tiere kleine Geschenke aus. Er müsse damit so früh beginnen, damit er bis zum Weihnachtsabend rechtzeitig fertig wird. Er kann auch nicht jedes Tier einzeln beliefern. Sondern legt die Präsente in den umliegenden Waldgebieten aus. Diese sind mit seinem persönlichen Lieblingsduft versehen – wie einschlägig bekannt liebt Herr Claus besonders Anis. So würden alle Tiere die Geschenke problemlos finden.  

Auf die Frage warum er all das in einer Nacht und Nebel-Aktion tut verwies unser Weihnachtsmann auf die nach wie vor hohe Kriminalitätsrate. Er möchte verhindern, das sich Diebe über die Geschenke hermachen. Er bat unsere Reporterin daher darum die Ablagestelle nicht bekannt zu geben. Selbstverständlich kommen wir dem nach.

Frau Balzetta ist nun auf der Suche nach Interviewpartnern, die sie auf ihrem Weg zu den Ablageplätzen begleiten kann. Wir werden darüber umgehend berichten, sobald unser Reporterin einen Gesprächspartner gefunden hat.

Lokalredaktion 27.11.2016

Gruselstunde

Am vergangenen Mittwoch Abend war es wieder Zeit zum Gruseln. Unser Halloween Special fand in diesem Jahr auf der Platzanlage des ADRK in Ahsen statt. 

21 Mensch Hund Teams gingen in 2er und 3er Gruppen an den Start und arbeiteten sich durch 8 Suchfelder um die Zutaten für eine Tinktur zu finden. 

Die Umgebung der Platzanlage eignet sich hervorragend für eine Halloween Veranstaltung. Die Kulisse ist bereits ohne Dekoration im Dunkeln unheimlich und so spunkten haufenweise Ideen für die Gestaltung der einzelnen Suchfelder in unseren Köpfen herum. 

Entstanden sind Spinnennetze, eine Leiche, ein düsteres Verließ, ein Hexenhaus, ein nheimlicher Metzgerladen nd auch ein Friedhof durfte nicht fehlen. 

In jedem Suchfeld war mind. ein Versteck zu finden, in dem ein Hinweis und ein Lösungswort enthalten war. Alle Lösungsworte füllten den Text zur fertigen Hexentinktur. 

Die Dekoration, seltsame Geräusche, komisch gekleidete Kreaturen und die Suchaufgaben an sich verlangten den Mensch Hund Teams vieles ab. 


Der Respekt vor den Untaten ließ dabei zuweilen etwas zu wünschen übrig 😉

Auch wenn nicht immer alle Hinweise gefunden werden konnten, sind am Ende alle Teams erfolgreich am Ziel angelangt.Es war viel Arbeit dieses Jahr aber es hat uns dennoch riesen Spaß gemacht. Umso mehr haben wir uns über das durchweg positive Feedback aller Teilnehmer gefreut.  Nun gilt es wieder Ideen zu sammeln fürs kommende Jahr. Wir freuen uns euch alle wieder zu sehen.

Bis dahin schaurig schöne Grüße

P.S.

Nachdem nun alle Requisiten wieder abgebaut und verstaut sind haben wir endlich Zeit gefunden die besten Kostüme zu wählen. Es ist uns nicht leicht gefallen und wir waren uns auch nicht immer einig. Alle haben sich bei der Verkleidung Mühe gegeben und am liebsten möchte man jeden gewinnen lassen.

Nach langem Kampf  haben wir uns entschieden die Plätze wie folgt zu verteile: 

1. Platz für das beste TeamKostüm

2. Platz für das beste „Menschenkostüm“

3. Platz für den besten Hund bzw. in diesem Fall besten Hunde